Unsere Taufe
Wir wurden als Kinder evangelischer Eltern geboren und bekamen nach der Geburt unsere "Babytaufe". Unsere Väter fielen im 2.Weltkrieg in Russland. Auch heute noch ist die Sehnsucht nach Ihnen groß. Den mit unserer Taufe durch Jesus gelegten Grundstein haben wir unser ganzes Leben bewahrt - auch in mitunter schwierigen Situationen. Und so habe ich (Ulla) vor Jahren wieder die Gemeinschaft einer Gemeinde, die Nähe unseres Heiligen Vaters gesucht und bin sehr häufig in den Gottesdienst der Neuapostolischen Gemeinde gegangen. Von dort nahm ich für mich Worte, die unser Heiliger Vater zu mir sprach, mit. Gern wollte ich aber noch mehr. Um dort weiter am Miteinander teil zu haben, hätte ich Mitglied werden und mich auch noch einmal taufen lassen müssen. In meinen Gebeten bat ich unseren Herrn mir doch einen Rat zu gebe. Kurz darauf am selben Tag, sah ich eine Sendung im Fernsehen und dort wurde gefragt was bedeutet die Aussage "mit allen Wassern gewaschen- Die Antwort war "mehrmals getauft". Damit hatte Gott mir geantwortet und sich mein Vorhaben erledigt - für immer, dachte ich.
2006 erhielten wir eine sehr persönlich verfasste Einladung in die Scala-Gemeinde, um die Vorträge zur "Pro-Christ-Woche" anzuhören. In diesem Kreis aufgeschlossener vor allem auch junger Menschen fanden wir das was wir wollten. Eine fröhliche, offene, herzliche Gemeinde mit allem was wir brauchten um noch viel zu lernen und noch mehr zu verstehen. Wir fühlten uns vor allem auch durch die persönlichen Gespräche wie zuhause! Alle waren sehr freundlich und lieb zu uns. Außerordentlich sind wir durch die intensiven Gespräche in unserem Hauskreis als kleinste geistliche Glaubenszelle geprägt und in unserem Glauben gefestigt. Nun verstanden wir auch den Sinn einer Glaubenstaufe, in dem wir unseren Vater (geistlichen) wieder gefunden haben.
So habe ich (Ulla) in diesem Jahr im April den Wunsch (ohne das es mir ein Mensch sagte) in mein Herz gelegt bekommen, mich jetzt taufen zu lassen .Ich besprach das alles mit Marina und sie rief ganz laut "Halleluja". Da war mir klar: ich musste es einfach tun. Aber nur ich allein, denn Eberhard wollte es noch nicht. Für mich war ganz wichtig: es sollte in der Elbe passieren! All die angehäuften Sünden meines langen Lebens sollen mit den Fluten der Elbe wegfließen- so war mein Wunsch. Eine liebe Freundin machte mich noch auf Jesus Taufe aufmerksam, denn auch Jesus ließ sich in einem Fluss, im Jordan, taufen.
Der erste Termin den ich für dieses Ereignis plante, war der 10. Juli 2010. Aber Jesus war damit nicht einverstanden. Er wollte, dass wir uns alle beide taufen lassen - aber Eberhard war noch immer nicht so weit. Dann gaben bei Eberhard die Jugendlichen des FSJ-Seminars den Ausschlag. Als junge gläubige Menschen waren sie ein "Vorbild" für seine Entscheidung zur Taufe! Wir fuhren die Elbufer von beiden Seiten zwischen Magdeburg, Hohenwarte und Glindenberg mehrmals ab und fanden die richtige Stelle und der 13. August 2010 wurde vereinbart. Das alles hat Jesus so gewollt und auch am 10. Juli schon gewusst.
Es kam Hochwasser (und auch das hat Jesus sicher veranlasst), denn die Wiese (Foto oben) auf der wir immer standen und auf die Elbe suchend gesehen hatten, war von sehr klarem Wasser überflutet. Das sollte nun auch unsere Taufstelle an und in der Elbe werden. Nachdem uns unser Täufer Marina nach unserem Bekenntnis zur Umkehr befragte, konnten wir den kleinen Abhang herunter gehen und standen dann auf der überfluteten Wiese. Da die Strömung recht stark war hatte sich Marina ihren Andreas mit dazu geholt, um uns in der Strömung zu halten. Ich war an diesem Tag der glücklichste Mensch den man unter dem Himmelszelt finden konnte. Mit einem gemütlichen aber lebhaften Abend mit unseren Hauskreisgeschwistern klang dieser erlebnisreiche Tag aus. Es waren wunderschöne Stunden und noch heute sprechen wir oft darüber.
Wir gehen noch heute (meist an den Sonntagen nach dem Gottesdienst) immer mal wieder zu der kleinen Wiese und erinnern uns an unsere Taufe und dass damit unsere Umkehr auch bewusst vollzogen ist. Wir müssen nur immer sehr aufmerksam unseren Weg mit Jesus unserem Herrn gehen, dann bekommen wir vieles von ihm gesagt - egal ob ich 17 oder 70 Jahre alt bin. Er ist auch ein dankbarer Jesus, auch das kann man durch Aufmerksamkeit spüren. Wir würden uns freuen, wenn dich unsere kleine Geschichte zum Nachdenken angeregt hat, dann sprich mit Jesus im Gebet und er wird auch dir eine Antwort geben!
Ulla und Eberhard Mantzel
Wie ich meine Ängste überwunden habe
Vor Jahren hatte ich zu unterschiedlichen Zeiten Ängste, den Forderungen des Lebens nicht zu entsprechen. Es waren Ängste zu meiner Gesundheit und Ängste über eine evtl. finanzielle Notlage. Seit wir gläubig sind lebt es sich leichter.
Diese Ängste habe ich überwunden indem ich mich in zunehmendem Maße Jesus anvertraute und meinen Weg mit Jesus gemeinsam gehe. In meinen Gebeten habe ich mich Jesus anvertraut und mit ihm erreicht, diese Ängste schrittweise über einen längeren Zeitraum zu überwinden.
Darum kann ich jedem Menschen nur empfehlen sich Jesus anzuvertrauen und sich zu ihm ehrlichen Herzens zu bekennen.
Eure Ulla Mantzel

