Ich lasse mich fallen
Wie oft haben wir dieses Lied schon gesungen? Aber wissen wir wirklich wie wir uns fallen lassen können? Die alltäglichen Sorgen bringen einen doch oft schier in Verzweiflung.
Wie soll man sich da schon fallen lassen?
Ist doch besser wenn wir die Situation selbst in der Hand behalten oder?
Das funktioniert wahrscheinlich auch eine Zeit lang, bis wir bemerken, wie sehr festgefahren wir sind, sowohl im Denken , als auch im Handeln.
Wir haben irgendwann gelernt, dass wir uns um unsere Sachen selbst kümmern müssen und das uns niemand die Aufgaben abnimmt.
Doch was ist wenn unsere Last so schwer ist, dass wir darunter zerbrechen?
Es zieht uns in ein Loch aus dem wir selbst nicht herauskommen.
In der Bibel gibt es hierzu eine Stelle, die mich immer wieder daran erinnert hat, wie kraftvoll und gut unser Herr Jesus Christus ist.
"Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid;
ich will euch erquicken.
Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir;
denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig;
so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.
Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht."
Matthäus 11,28-30
Wir sollten lernen nicht in Abhängigkeit von uns selbst, sondern aus Jesus Christus heraus zu leben. Denn Er ist die lebendige Quelle, die unsere Seele erbaut und uns Aufgaben auferlegt, für die wir auch geschaffen sind.
Aber wie?
Das geschieht nur indem wir unsere Probleme vor Gott bringen und darauf vertrauen, dass er das Beste daraus macht.
Versucht doch morgens einfach mal im Gebet den Tag und was er mit sich bringen wird ganz in die Macht Gottes zu legen.
Und wenn Ihr dann eine Veränderung spürt, teilt es anderen Menschen mit.
Denn Ihr seid gesegnet, um andere zu Segnen!
Euer
Stefan
Antwort vom Heiligen Geist
Im Sommer 2009 war ich mit Max, einem Freund, auf dem christlichen Festival "Freakstock". Hierauf hab ich mich schon zu Beginn des Jahres sehr gefreut, da es auch mein erstes Festival werden sollte.
Jedoch schon am ersten Abend der Veranstaltung machte sich ein starker Schub meiner chronischen Immunerkrankung (SLE) bemerkbar, sodass es mir zunehmend schwer fiel das Festival zu genießen. Am dritten Tag meinte Max, der mit einer anderen Belastung kämpfte, dass es auf dem Gelände so genannte "Healing-Rooms" (Räume der Heilung) gäbe. Dort konnte man mit anderen Menschen gemeinsam um Heilung beten. Da ich mir solch eine "Behandlung" nicht recht vorstellen konnte, war ich dieser Idee gegenüber eher abgeneigt; ich hatte eine eher okkulte mit Räucherstäbchen ausgeschmückte Sitzung vor meinem geistigen Auge. Jedoch war Max so fest dazu entschlossen, sich mit diesen Leuten zusammenzusetzen, dass ich beschloss ihn doch zu begleiten.
Nach einer etwas längeren Wartezeit auf dem Flur mit wartenden Patienten aller Altersgruppen kam ich dann an die Reihe. Ich erzählte von meiner Erkrankung und welche Beschwerden diese mit sich bringt und dass ich mich fragte, ob ich diese erschwerten Lebensbedingungen noch länger aushalten müsse. Wir begannen gemeinsam zu beten, wobei zwei der insgesamt drei Anwesenden in einer mir unbekannten Sprache beteten.
Nach wenigen Minuten begann eine Frau zu erzählen, was sie vor ihrem geistigen Auge sah. Sie beschrieb einige meiner Charakterzüge und dass ich Gottes Anwesenheit am meisten spüre, wenn ich mich in der Natur bewege.
Bis dahin dachte ich mir, dass diese Frau eine sehr gute Menschenkenntnis hat und mich demnach recht gut einschätzen konnte. Als sie jedoch anfing von meinen Problemen mit meinem Vater zu erzählen, stockte mein Atem.
Woher sollte sie wissen, dass ich ihm in der Vergangenheit geschehene Dinge nicht verzeihen konnte, da sie mich zu sehr verletzen? Konnte ihr das wirklich der Heilige Geist verraten haben? Das sollte der Wahrheit entsprechen, denn nun erklärte sie mir, wie ich weiter verfahren sollte. Vergebung war und ist ein wichtiger Punkt, wofür wir im Anschluss auch beteten.
Völlig überwältigt war ich dann aber von der Tatsache, dass alle meine Beschwerden verschwunden waren, als ich aus dem Gebäude trat - somit konnte ich das Festival in vollen Zügen genießen. Überdies schlug meine Therapie, die meine Beschwerden lindern soll, erst nach diesen Tagen an.
Gepriesen sei Jesus unser Herr!
AMEN
Euer Stefan
Jesus mein Lebensretter
Als ich im Frühjahr 2008 krank wurde, war es zunächst wie bei einer gewöhnlichen Grippe. Ich wurde krankgeschrieben und blieb zuhause. Jedoch begann ich dort allmälig dahin zu vegetieren. Ich bekam nur einen kleinen Teil des Tages mit und konnte mich wegen starker Gelenkschmerzen kaum bewegen.
Als ich dann bei einer Routineuntersuchung beim Arzt zusammenbrach, wurde ich ins Krankenhaus eingeliefert, wo dann eine Entzündung meines Herzbeutels festgestellt wurde, was dann auch in einer schnellen OP behandelt wurde. Nach dieser OP wurde meiner Mutter auch mitgeteilt, dass keine weitere Zeit hätte vergehen dürfen, da ich das sonst nicht überlebt hätte. Ich war in dieser Zeit sehr schwach und auf fremde Hilfe angewiesen. Das einzige was ich machen konnte war beten. Und ich übergab alles in die Hände von Jesus und bat auch für die Weisheit der Ärzte.
Im Gegensatz zu meiner Mutter war ich auf unerklärlicher Weise sorglos und konnte die weitere Behandlung Über mich ergehen lassen.
Die Diagnose einer chronischen Krankheit im Immunsystem führte auch dazu, dass ich bis auf weiteres auch behandelt werden muss. Jedoch weiß ich, dass mir das Leben von Jesus gerettet wurde und dass ich mit Ihm an meiner Seite einen starken Partner gegen meine Krankheit habe.
Euer Stefan Gürtler

