Antwort vom Heiligen Geist

Im Sommer 2009 war ich mit Max, einem Freund, auf dem christlichen Festival "Freakstock". Hierauf hab ich mich schon zu Beginn des Jahres sehr gefreut, da es auch mein erstes Festival werden sollte.

Jedoch schon am ersten Abend der Veranstaltung machte sich ein starker Schub meiner chronischen Immunerkrankung (SLE) bemerkbar, sodass es mir zunehmend schwer fiel das Festival zu genießen. Am dritten Tag meinte Max, der mit einer anderen Belastung kämpfte, dass es auf dem Gelände so genannte "Healing-Rooms" (Räume der Heilung) gäbe. Dort konnte man mit anderen Menschen gemeinsam um Heilung beten. Da ich mir solch eine "Behandlung" nicht recht vorstellen konnte, war ich dieser Idee gegenüber eher abgeneigt; ich hatte eine eher okkulte mit Räucherstäbchen ausgeschmückte Sitzung vor meinem geistigen Auge. Jedoch war Max so fest dazu entschlossen, sich mit diesen Leuten zusammenzusetzen, dass ich beschloss ihn doch zu begleiten.

Nach einer etwas längeren Wartezeit auf dem Flur mit wartenden Patienten aller Altersgruppen kam ich dann an die Reihe. Ich erzählte von meiner Erkrankung und welche Beschwerden diese mit sich bringt und dass ich mich fragte, ob ich diese erschwerten Lebensbedingungen noch länger aushalten müsse. Wir begannen gemeinsam zu beten, wobei zwei der insgesamt drei Anwesenden in einer mir unbekannten Sprache beteten.

 

Nach wenigen Minuten begann eine Frau zu erzählen, was sie vor ihrem geistigen Auge sah. Sie beschrieb einige meiner Charakterzüge und dass ich Gottes Anwesenheit am meisten spüre, wenn ich mich in der Natur bewege.

Bis dahin dachte ich mir, dass diese Frau eine sehr gute Menschenkenntnis hat und mich demnach recht gut einschätzen konnte. Als sie jedoch anfing von meinen Problemen mit meinem Vater zu erzählen, stockte mein Atem.
Woher sollte sie wissen, dass ich ihm in der Vergangenheit geschehene Dinge nicht verzeihen konnte, da sie mich zu sehr verletzen? Konnte ihr das wirklich der Heilige Geist verraten haben? Das sollte der Wahrheit entsprechen, denn nun erklärte sie mir, wie ich weiter verfahren sollte. Vergebung war und ist ein wichtiger Punkt, wofür wir im Anschluss auch beteten.

Völlig überwältigt war ich dann aber von der Tatsache, dass alle meine Beschwerden verschwunden waren, als ich aus dem Gebäude trat - somit konnte ich das Festival in vollen Zügen genießen. Überdies schlug meine Therapie, die meine Beschwerden lindern soll, erst nach diesen Tagen an.

 

Gepriesen sei Jesus unser Herr!
AMEN

Euer Stefan

 

Jesus mein Lebensretter

 

Als ich im Frühjahr 2008 krank wurde, war es zunächst wie bei einer gewöhnlichen Grippe. Ich wurde krankgeschrieben und blieb zuhause. Jedoch begann ich dort allmälig dahin zu vegetieren. Ich bekam nur einen kleinen Teil des Tages mit und konnte mich wegen starker Gelenkschmerzen kaum bewegen.

Als ich dann bei einer Routineuntersuchung beim Arzt zusammenbrach, wurde ich ins Krankenhaus eingeliefert, wo dann eine Entzündung meines Herzbeutels festgestellt wurde, was dann auch in einer schnellen OP behandelt wurde. Nach dieser OP wurde meiner Mutter auch mitgeteilt, dass keine weitere Zeit hätte vergehen dürfen, da ich das sonst nicht überlebt hätte. Ich war in dieser Zeit sehr schwach und auf fremde Hilfe angewiesen. Das einzige was ich machen konnte war beten. Und ich übergab alles in die Hände von Jesus und bat auch für die Weisheit der Ärzte.

Im Gegensatz zu meiner Mutter war ich auf unerklärlicher Weise sorglos und konnte die weitere Behandlung Über mich ergehen lassen.

Die Diagnose einer chronischen Krankheit im Immunsystem führte auch dazu, dass ich bis auf weiteres auch behandelt werden muss. Jedoch weiß ich, dass mir das Leben von Jesus gerettet wurde und dass ich mit Ihm an meiner Seite einen starken Partner gegen meine Krankheit habe.

 

Euer Stefan Gürtler