Gott gebührt alle Ehre!
Im September 2009 erfuhr ich bei einem Haut-Check, dass ich einen Hautkrebs auf meinem Kopf hatte. Und ich dachte "Oh Herr, was soll ich jetzt bloß machen?".
Zunächst nicht weiter darüber nachdenken, denn alles liegt doch in deiner Hand, mein Herr. Ich kann nur hoffen, dass es vielleicht gar nicht so schlimm ist, wie es mir die Ärztin erzählte.
Am 8. Dezember hatte ich dann meine erste OP. Und welch ein Schock, der Befund bestätigte sich. Nun vertraute ich mich meiner Familie und ein paar Geschwistern an. Marina und der Leiterkreis beteten für mich.
Es tut gut Freunde zu haben.
Die Aktivitäten rund um das Weihnachtsfest lenkten mich dann doch ab. Erst sehr langsam erfasste ich meine Krankheit und das war nicht leicht für mich.
Wieder suchte ich das Gespräch mit Marina. Sie wurde mir in dieser Zeit eine echte Freundin. So mobilisierte sie auch ihren Hauskreis zum Gebet. Auch bei mir im Hauskreis war der Januar von Krankheit geprägt. Das war eine Erfahrung, die ich mir so nicht gewünscht habe. Und doch hat sie uns alle ein Stück weit zusammenrücken lassen. Wir beteten füreinander.
Innerhalb von vier Wochen hatte ich noch zwei Operationen an meinem Kopf. Anschließend habe ich mich aus allen Gemeindeaktivitäten herausgehalten. In diesem Zusammenhang nochmals herzlichen Dank an Elke, die die komplette Buchhaltung übernahm. In dieser Zeit ist auch zwischen uns eine tolle Freundschaft gewachsen. Ich lobe Dich und danke Dir HERR!
Viele Geschwister, und insbesondere auch meine Tochter Kathleen, beteten intensiv für mich. Jedes einzelne Gebet hat zu meiner Heilung beigetragen. Unser GOTT ist so treu!
Auch über die ganz praktische Hilfe wie z.B. das Einkaufen, das Essen vorbeibringen oder ein Anruf bei mir, haben mich sehr gefreut. Danke auch für eure Besuche im Krankenhaus und bei mir daheim. Damit habt ihr mir sehr viel Liebe entgegengebracht.
Ich bin und war nie allein. Gott zeigte mir seine Fürsorge durch Euch. Meine Familie war mir ganz nah und stärkte mich in dieser schweren Zeit. Die anschließende Reha-Kur genoss ich sehr. Sie gab mir viel Gutes. Unser Herr Jesus ging mit mir und der Hautkrebs konnte restlos entfernt werden. Wie jeder nun an mir sehen kann, wächst auch mein Haarschopf wieder.
Ich gehöre Jesus und darüber bin ich sehr sehr froh. Es ist gut eine Gemeinde zu haben, in der man sich kennt und beisteht.
In aller Schwachheit und großer Dankbarkeit - Eure Sabine.

