Sonntag, 11.00 Uhr

Gottesdienst

Predigt: 

Christian Fischer

(parallel  Kindergodi)

 

SCALA - FORUM

nächster Treff

Montag, 22.02.10

19 Uhr

 

BIBEL DIREKT

Dienstag, 09.02.10

19 Uhr

 

NEW

English Worship

& Fellowship Time

14st of February

at 1 p.m.

Mitten im Leben

"Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es mit Augen sehen kann?" Genauso wenig besteht es in Sonntagsgottesdiensten, Hauskreisen oder Bibelabenden. Es ist vielmehr "schon mitten unter euch", unter uns (Luk. 17,21). Genau genommen ist es in uns (Röm. 5,5)! Und es will sich Bahn brechen, ausbrechen aus unseren - oft durch unseren Kleinglauben so verhärteten - Herzen und durch uns bei unseren Nachbarn, Arbeitskollegen, Geschäftspartnern oder Schulfreunden anklopfen, sich freundlich anbieten (Mat. 5,16).  Als freundliches Wort in mieser Stimmungslage, als offener Blick gegenüber einem Fremden, als klarer Widerspruch gegen scheinbar akzeptiertes Missverhalten, als eine unerwartete Entschuldigung bei eigenem Fehlverhalten?

 

Es sind diese kleinen Dinge, die uns manchmal so viel Überwindung kosten, die den Willen Gottes in unseren Gedanken und Beziehungen geschehen lassen. Und damit die Herrschaft des LEBENS und des großen LEBENSspenders anbrechen, "sein Reich kommen" lassen (Mat. 6,10).

 

Es ist aber nicht nur das "Wie?" unseres Lebens, das uns als Schüler des Rabbis von Nazareth auszeichnet. Es ist eben auch das "Was?". Was tun wir eigentlich tagein tagaus und die meiste Zeit unseres wachen Lebens? Ist es Gott eigentlich egal, welchen Beruf du ausübst oder gerne ausüben würdest? Womit du deine Zeit verbringst, Hauptsache du ruhst in deiner gottgeschenkten inneren Gelassenheit und genießt "Friede, Freude und Eierkuchen" im Heiligen Geist? (Röm. 14,17). Ich glaube nicht.

 

Es ist der Erdenschöpfer, der in dich hinein Dinge gelegt hat und in dir hervorbringt - Wünsche, Interessen, Ideen, Kreativität, Fürsorge, Liebe, gerechten Zorn, Eifer oder Neugier und natürlich Fähigkeiten - die nur durch dich getan, gelebt, ins LEBEN hinein geboren werden können oder sollen. Wer bist du denn, dass du es wagst, IHM das nicht zuzutrauen? Dich für "zu gering", "zu unwichtig", "zu unbedeutend" oder "zu unfähig" zu halten? Wenn der Schöpfer sagt "LEBE!", welches Geschöpf hat die Dreistigkeit, ihm zu sagen "Ich kann nicht." (Jes. 45,9)? Oder wenn der Schöpfer sagt "Du und dein kleiner Alltag, ihr seid mir wichtig. Du bist wichtig für mich und für die Menschen, denen ich dich zeige." Welches Geschöpf wagt es zu sagen "Das kann ich nicht glauben. Ich bin nicht so wichtig. Was sollte schon aus meinem Leben Gutes kommen?" (Joh. 1,46).

 

Dort wo wir hingestellt sind, du und ich - und das das ganz verschieden ist und wir uns trotzdem kennen, das ist schon eine Schönheit Gottes - dort sollen wir auch LEBEN, LEBEN ausbreiten und den Menschen um uns herum eine Orientierung sein. Eine Ermutigung denen, die den Weg suchen. Und eine Verunsicherung für die, die sich in ihrer Gottesferne eingerichtet haben (2 Kor. 2,16).

 

Auf jeden Fall aber sollen wir diese Welt verändern. Den Garten bebauen, den ER uns gegeben hat, gehorsam das Feld beackern und seine Früchte genießen. Mit IHM neue Welten erschaffen und alte erneuern. Und zerbrochene Mauern aufrichten. Und darin einander helfen (Heb. 3,13).

 

In diesem Sinne wünsche ich dir und mir, dass es uns im Februar 2010 gelingt, wieder ein Stück mehr Farbe und ein Stück mehr LEBEN in unser vielgeschmähtes Alltagsleben zu bringen. Denn genau hier will das Friedensreich Gottes, der "Himmel auf Erden" anbrechen (Mat. 6,10)!

 

Für den König und für Seine Welt!

 

Euer Andi Wolf